Ubuntu bietet eine moderne, aufgeräumte Oberfläche, die intuitiv zu bedienen ist – ideal für alle, die von Windows oder macOS umsteigen. Die Bedienung ist klar strukturiert, und das Design wirkt gleichzeitig schlicht und elegant.
Das Herzstück der Oberfläche ist die sogenannte GNOME-Desktop-Umgebung: Sie bringt eine clevere Seitenleiste mit, ein übersichtliches Anwendungsmenü und lässt sich bei Bedarf auch individuell anpassen.
Kurz gesagt: Ubuntu sieht gut aus, fühlt sich modern an – und man findet sich schnell zurecht.
Ubuntu feierte vor 20 Jahren seinen ersten Schritt in die Welt der Betriebssysteme und hat sich seitdem zu einem vielseitigen System entwickelt – ob als Desktop-, Server- oder sogar Mobile-Phone-Betriebssystem. Dabei wurde nicht nur die Funktionalität, sondern auch das Design stetig verfeinert.
Jede neue Version von Ubuntu trägt den Namen eines Tieres – eine Tradition, die bis heute beibehalten wird. Die Version 24 heißt „noble Numbat“, benannt nach dem Numbat, einem australischen Beuteltier. Das Besondere daran: Jede Ubuntu-Version bringt oft ein einzigartiges, ikonisches Design mit, das den Charakter des Systems unterstreicht und Ubuntu zu einer prägendem Erscheinung in der Welt der Betriebssysteme macht.
Ubuntu bietet LTS-Versionen (Long Term Support), die bis zu 10 Jahre lang unterstützt werden – 5 Jahre mit regulären Updates und weitere 5 Jahre über die Pro-Version.
Zwischen LTS-Versionen gibt es alle sechs Monate neue Test-Versionen, die aber nur für 9 Monate unterstützt werden und eher für erfahrene Nutzer gedacht sind.
Upgrades auf die neueste Version sind unkompliziert, ohne Zwang zum Wechsel. Ubuntu kann auch längere Zeit ohne Updates genutzt werden, allerdings ist es ratsam, regelmäßig auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Ubuntu läuft auf allen modernen Geräten problemlos und bietet eine hohe Leistungsfähigkeit, auch auf älteren Systemen. Dies ist vor allem der effizienten Nutzung von Hardware-Ressourcen geschuldet, die unter Linux optimiert wird.
Selbst auf älteren Geräten – bis zu 7 Jahre und in manchen Fällen sogar noch länger – bietet Ubuntu eine gute Performance. Besonders gut geeignet sind Geräte von ThinkPad und Acer. Mit etwas zusätzlichem Aufwand können auch Microsoft Surface-Geräte sowie Macs erfolgreich auf Ubuntu umgerüstet werden.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Ubuntu auf den meisten aktuellen Standardgeräten sehr gut funktioniert und auch ältere Systeme noch sinnvoll unterstützen kann.
Im Gegensatz zu Windows wird Ubuntu mit einer Reihe von Standardanwendungen ausgeliefert, die direkt nach der Installation einsatzbereit sind. Dazu gehört unter anderem ein Webbrowser sowie eine vollwertige, lizenzfreie Office-Suite.
Die Office-Suite unter Ubuntu heißt LibreOffice und stellt eine Open-Source-Alternative zu proprietären Office-Programmen wie Microsoft Office dar. Für Anwender, die regelmäßig mit Linux arbeiten oder für Bildungszwecke Linux nutzen, bietet LibreOffice eine funktionale und stabile Lösung.
Ein wesentlicher Vorteil von LibreOffice ist die umfassende Unterstützung gängiger Dateiformate. Es kann problemlos Microsoft Word- und Excel-Dateien öffnen, bearbeiten und speichern, was eine nahtlose Integration bestehender Dokumente ermöglicht.
Das ist einer der Punkte, in denen sich Linux von Windows ziemlich unterscheidet.
Unter Linux hast du einen eigenen Software-Store, der ziemlich ähnlich zu einem App-Store funktioniert. Alle Programme dort sind entweder Open Source oder kostenlos und für das System verifiziert. Im Store findest du tausende von Programmen für fast jeden Bedarf.
Auch für technische Software ist gut gesorgt. Und wenn es mal nicht das exakt passende Programm gibt, lässt sich oft ein gleichwertiger oder sogar besserer Ersatz finden. In den meisten Fällen gibt es direkt im Store schon alles, was du brauchst – das Emulieren von Software ist also eher die Ausnahme.
Klar – der Dateimanager unter Ubuntu heißt Nautilus, wird im System aber einfach als „Dateien“ angezeigt. Der größte Unterschied zum Windows-Explorer ist also eigentlich nur der Name.
In „Dateien“ findest du alles, was du brauchst: angeschlossene Geräte wie USB-Sticks, Festplatten, CDs – und natürlich deine persönlichen Ordner wie Dokumente, Downloads oder den Papierkorb.
Dateizugriff ist unter Ubuntu in der Regel kein Problem. Im Gegenteil: Das zugrunde liegende Dateisystem namens EXT ist richtig leistungsstark. Es sorgt dafür, dass dein System auch nach Jahren noch schnell und stabil läuft.
Mehr dazu gibt’s im Tech-Blog – da gehen wir tiefer ins Detail.
Eher nicht! Linux-Systeme wie Ubuntu sind ziemlich gut gegen Viren geschützt. Die Architektur ist von Haus aus sehr sicher und schränkt viele potenzielle Gefahren direkt ein.
Weil Linux Open Source ist, kann jeder den Quellcode einsehen. Das macht es schwer, Schadsoftware unbemerkt einzuschleusen – die würde schnell auffliegen. Auch klassische Viren, wie man sie von Windows kennt, haben es unter Linux echt schwer. Selbst verseuchte E-Mail-Anhänge sind hier meist kein großes Thema.
Heißt das, Linux ist komplett sicher? Leider nicht. Kein System ist 100 % sicher – aber Ubuntu ist definitiv eine stabile und ziemlich virenresistente Wahl.
Für viele Nutzer, die hauptsächlich Word, Excel & Co. brauchen, ist der Umstieg ziemlich unkompliziert. Oft reicht es schon, Ubuntu zu installieren – und die meisten Fragen klären sich von selbst. Das System ist erstaunlich intuitiv.
Natürlich gibt’s auch komplexere Setups mit spezieller Software. Solche Fälle sollte man im Vorfeld gut durchdenken und planen.
Die größte Hürde beim Wechsel? Meistens der Mensch selbst – oder besser gesagt: der innere Schweinehund. Am Ende ist es aber oft nur eine einfache Entscheidung, die getroffen werden muss.
Ich selbst arbeite und entwickle seit Jahren unter Linux. Irgendwann habe ich mich bewusst gegen Microsoft entschieden – und ich kann dir auch genau sagen, warum:
Microsoft-Systeme sind immer mehr aufgebläht, unübersichtlich und wirken oft überfordernd. Ich verstehe jede Person, die sich mit Fragen an mich wendet – weil ich selbst mal an genau dem Punkt stand.
Am Ende bleibt’s eine persönliche Entscheidung. Diese Webseite soll dir helfen, deinen eigenen Weg zu finden.